 |  |  | | | Letzte Aktualisierung dieser Seite:
23. 11. 2009 - 18.00 Uhr
Diese Seite wird in den nächsten Tagen neu gestaltet.
Liebe Gäste und Besucher dieser Seite!
Wir begrüßen Sie auf unserer Hompage!
**************************************
Alle Bürger, die gegen den Sozialabbau und mit der derzeitigen Politik nicht einverstanden sind, sind bei uns herzlich willkommen.
Reihen Sie sich ein!
Schaffen Sie mit uns die neue Aufbruchstimmung in der Region und in Deutschland!
Alle Macht geht vom Volke aus. ....wenn das Volk was macht!
Der Verein ist Träger der Greizer Montagsdemo
Wir kämpfen für
normal bezahlte Arbeit,
gegen die Agenda der Durchgeknallten
so wie allen sozialen Ungerechtigkeiten
Wir bleiben weiter auf der Straße,
dadurch wurde doch schon Einiges erreicht.
******
Termine:
Auch nächsten Montag wieder! MONTAGSDEMO!
Jede Woche auf dem dem Markt, in Greiz
Beginn ist jeweils 17.00 Uhr.
*********
in mindestens 132 Städten Deutschlands werden immer noch die Montagsdemos gegen sozialen Kahlschlag durchgeführt.
Leider lassen sich die Deutschen Bürger zu viel gefallen. Sie schimpfen nur zu Hause.
Bitte begreifen: Nur durch außerparlamentarischen Druck wird die Politik geändert. Sonst besteht ja kein Handlungsbedarf.
******
Wofür sich ehemalige DDR -- Bürger schämen
sollten. Autor unbekannt.
______________________________
Es gab nicht das ganze Jahr über Bananen und Apfelsinen. Zugleich war
die Bevölkerung gezwungen, auf Grund jahrzehntelang stabiler Preise für
Grundnahrungsmittel und Waren des täglichen Bedarfs auf spannende
Preisvergleiche zu verzichten.
Es gab viel zu wenig Autos. Die Menschen mußten sich 20 Pfennig vom
Munde absparen, um mit Tram, Bus, S-Bahn oder U-Bahn zu fahren.
Die DDR war ein Unrechtsstaat. Sie besaß eine Institution, die sonst in
keinem zivilisierten Land auf der Welt existiert: einen Geheimdienst.
Der Akzent liegt auf dem Wort einen, hat doch jede vernünftige
Demokratie -- von Israel über die USA bis zur BRD -- gleich mehrere davon.
Es gab keine Reisefreiheit. Kein Ein-Euro-Jobber (nicht mal einen
vermochte man vorzuweisen) konnte -- wie heute -- problemlos drei- oder
viermal im Jahr an die Südsee fliegen.
Post und Eisenbahn, Wasser- und Stromversorgung seit Ewigkeiten in
Staatshand wurde um die Vorzüge der Privatisierung betrogen.
Man blockierte die freie Arbeitsplatzwahl, indem man eine Mauer
errichtete, um im Osten ausgebildete Fachkräfte daran zu hindern, im
Westen für die Kapitalisten tätig zu sein.
Weder Arbeitslose noch Obdachlose, weder Bettler noch hungernde Kinder
sorgten für Abwechslung im Straßenbild.
Das Verhältnis zu Ausländern war ungesund gut. Den eigenen Leuten wurde
einfach nicht gestattet, ihre nationale Überlegenheit auszuspielen.
Es mangelte an Gewaltverbrechern aller Art, weshalb in Kriminalfilmen
nur langweilige "Normaldelikte" gezeigt werden mußten.
Auch die Freiheit für Kinder und Heranwachsende war drastisch
eingeschränkt. In bedauerlicherweise flächendeckend vorhandenen Krippen
und Kindergärten wurden die Kleinen gezwungen, ihre Notdurft kollektiv
zu verrichten.
Man vergällte Halbwüchsigen mit kostenlosen Zirkeln und
Arbeitsgemeinschaften den Spaß an der Langeweile und am Herumlungern.
Es gebrach der DDR an der notwendigen Beschränkung der Frauen auf die
bewährten drei Ks: Küche, Kirche, Kinder.
Die Gleichberechtigung wurde drastisch übertrieben. Es gab keine
föderale Bildungsvielfalt, bei der jeder Bezirk (heute Bundesland) über
ein eigenes Schulsystem verfügt. Da es an reichen Eltern fehlte, mußte
auch auf Privatschulen verzichtet werden.
Noch schlimmer: Kinder von Arbeitern und Bauern hatten sogar Vorteile bei der Platzvergabe.
Es bestanden nur kümmerliche drei Krankenkassen. Heute weiß man, dass
Deutschland mindestens 250 Einrichtungen dieser Art mit entsprechenden
Gebäuden, Vorständen, Aufsichtsräten und anderen Attributen braucht.
Zur Gartenpflege oder anderen persönlichen Aufgaben musste man den
gesamten "SVK Urlaub" in Anspruch nehmen. Er stand jedem Arbeitenden zu
und betrug sechs Wochen.
Ein Zwei- oder Drei-Klassen-Gesundheitswesen war leider völlig unbekannt.
Beim Arzt wurde kein Eintrittsgeld erhoben. Zuzahlungen für Medikamente
oder Kostenerstattungen bei Zahnersatz wurden den Bürgern verwehrt.
Besonders empörend war die flache Einkommenspyramide. Selbst ein
Minister verdiente höchstens das Fünffache eines guten Facharbeiters.
Und das bei wesentlich längerer Arbeitszeit. Er musste 20 % Lohnsteuer
abführen, während sie für einen Arbeiter nur
5 % betrug.
Infolge der indiskutabel niedrigen Mieten -- sie betrugen maximal 10 %
des Einkommens einer Familie -- herrschte lange Zeit Wohnungsmangel. Die
Möglichkeit, eine Luxusvilla in vorzüglicher Lage (und, versteht sich, zu entsprechendem Preis) zu erwerben oder zu beziehen, beschränkte der Unrechtsstaat auf Spitzenkünstler.
Die Bevölkerung wurde gezwungen, im Haushalt auf Wegwerfgeräte zu
verzichten und stattdessen langlebige Industriegüter zu erwerben.
Knapp ein halbes Jahrhundert hinderte man deutsche Soldaten daran, im
scharfen Einsatz und möglichst weit vom eigenen Land entfernt ihre
kriegerischen Talente zu erproben.
Besonders verwerflich war die Teilnahme der DDR als unsichtbarer Dritter
am Verhandlungstisch bei Tarifkonflikten in der alten Bundesrepublik.
Der deutsche Unrechtsstaat besaß -- im Unterschied zum deutschen
Rechts-Staat viel zu wenig Einwohner. Er stellte nur 5 % der Bevölkerung
des "Ostblocks" und nicht mal 0,03 % der Weltbevölkerung.
Als gravierendes Manko für die Demokratie erwies sich das völlige Fehlen
von Listenwahlen. So konnte sich der Bürger nicht zwischen der List der
verschiedenen Listen frei entscheiden.
Besonders übel war die Einführung des berüchtigten Plebiszits, mit dem
die neue Verfassung der DDR durch allgemeine Volksbefragung 1968
bestätigt wurde In der BRD ist ein solcher Missbrauch der Demokratie
grundgesetzlich ausgeschlossen.
Als größtes Defizit aber wirkte sich die Tatsache aus, daß man es nicht
verstand, allen Bewohnern der DDR die hier geschilderten gravierenden
Missstände nachhaltig ins Bewusstsein zu heben.
Sich dafür zu entschuldigen, besteht jeglicher Anlass.
*******
Armut, unvorstellbares Reichtum, Sklavenhaltung, Verbrechen, Suizide, hemmungsloses Herumballern mit Waffen, Kriminalität,
Finanzskandale, Fleischskandale, Hartz IV, Agenda 2010, Lohnausbeutung, unfaires Recht, Energiepreise, Rentenkürzung, Abzocke, Raub am Gesundheitswesen, schlechtes PISA-Abschneiden, schlechtes Schulsystem, Schulgeld, Arbeitslosigkeit, 1€-Jobs, Kinderlosigkeit, Abwandern der besten Arbeitskräfte ins Ausland, Landeskahlschlag, das alles hat System, nämlich
Kapitalismus.
Kapitalismus abschaffen!!!
*********
Foto: Redner:
1. Dr. Dagmar Enkelmann, MdB - Die Linke
2. Roland Claus, MdB - Die Linke
3. Reinhard Büttikofer, Bundesvorsitzender Bündnis90/Grüne
4. Dr. Dieter Dehm, MdB - Die Linke, OWUS-Wirtschaftsverband v. klein-u.mittelständischen Betrieben
5. Maria Lusky MOB-Jena, 86 Jahre, blind
6. Elke Reinke, MdB - Die Linke
7. Gabi Zimmer, Europäische Union GUE/NGL
8. Peter Lückmann, Montagsdemo Gera
9. Rainer Gottsmann, Pressesprecher des Vereins geg. soz. Kälte
10. Stanislav Sedlacik, MdK - Die Linke
11. Heidrun Sedlacik, MdL - Die Linke
12. Heinz Madsen, Vorsitzender des Vereins geg. soz. Kälte
Auszüge aus der Satzung des Vereins:
Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, sozial schwachen Menschen, wie Rentnern, Arbeitslosen, Kindern und Jugendlichen, die unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen.
Der Verein soll diesen Menschen durch Beratung, durch Freizeitangebote und anderen Hilfestellungen im sozialen Bereich helfen wieder ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.
Der Verein wird sich im Bereich Jugendarbeit ebenfalls einbringen.
Der Verein darf und soll sich in das politische Geschehen einmischen und äußern.
**********************
Wir sind Mitglied und beteiligen uns an der Bundesweiten Montagsdemo:
http://www.bundesweite-montagsdemo.com und
der ABSP, Aktion Sozialproteste - Thüringen
***********
Index:
Administration, Redaktion und Fotos für diese Seite:
Rainer Gottsmann (Siehe Kontaktmail)
Strengstraße 9
07973 Greiz
Tel.: 03661/454655
Das Kopieren, Speichern und Weiterverbreiten von Fotos, Texten und Ausschnitten, auch aus dem Gästebuch, sowie das Verlinken zu diesen Seiten ist nur mit der Genehmigung des Administrators erlaubt.
(Urheberrechtsgesetz BGBl.1273, 2587)
|  |
|